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Novem
ber 2017

Verlorene Zeit

Verloren hat sich die Zeit,

jetzt wohl in der Ewigkeit.

Niemand weiß, wohin das führt,

ob sie wohl den Himmel berührt,

oder verlieren wir uns alle

in einer nicht bekannten Falle,

die uns in ein ewiges Nichts fallen lässt,

zerstört unser Zuhause, vernichtet unser Nest.

Was uns bleibt, ist ab zu warten,

wird es die Hölle oder des Paradieses Garten.

 

 

Oktober 2017

Regentag der Erinnerung

Regen prasselt leise nieder,

Kinder bringen ihre Lieder

in der Schule zum Gesang,

wohltuend vernehme ich deren Klang.

Melancholisch geh ich weiter,

jedoch auch ein wenig heiter

stimmt mich all das bunte Treiben,

mag die Tropfen auf den Scheiben,

wie sie sich in sich verwischen,

in einem großen Nass vermischen.

Ein Regentag, so still und leise,

schickt er mich auf seine Reise,

manchmal in die Vergangenheit,

in die Erinnerung Kinderzeit,

als wir noch in der Schule sangen

und unsere Lieder lieblich klangen.

So lädt der Tag zum Kaffee mich ein,

vielleicht sogar zu einem Gläschen Wein,

mal schauen, was er mir noch so bringt,

bis er am Abend in Stille verklingt.

 


September 2017

      In Gedanken

Oh du mein Herz schreist jetzt nach Leben,

in mir wenig Kraft, doch ein leises Beben

nach Schwung und wieder so sein wie noch gestern,

als würde ich reiten durch einen Western,

oder den Wind im Cabrio spüren,

als könnte ich Sonne und Himmel berühren.

Eifrig mach ich mich in Gedanken auf den Weg,

noch sitz ich mit Blick auf das Wasser auf meinem Steg.

 

                             

August 2017

Auf der Lauer

Es sitzt ein Kater auf der Mauer,

nach einem Mäuslein auf der Lauer,

unter ihm das Mäuslein sitzt

und lacht ihn aus, ganz leis verschmitzt.

Trotz wachen Auges konzentriert,

der Kater wohl den Blick verliert.

Das Mäuslein flink ins Loch verschwindt,

ach Kater, bist wohl ganz schön blind.

 

Juli 2017

Spiel der Zeit

Die Wiesen erscheinen in kräftigem Grün,

bunt die Blumen, wie farbig sie blühn,

mit wohliger Wärme die Sonne erfreut,

unendlich Liebe uns zerstreut..

Schon morgen ist all der Glanz vorbei,

Regen prasselt uns alle entzwei.

So ist der Lauf dieser Jahreszeit,

für dieses Spiel sind wir stets bereit.

Lasst uns genießen, so lange es geht,

bis ein jähes Ende dieses Spiel  verweht.

 

Später Nachruf

Auf deinem Weg ins Paradies,

wünsch ich dir Ruhe und genieß,

dass du nun endlich angekommen,

dein steinig Leben hast du erklommen.

Hinter dir liegt tiefstes Schweigen,

gehörtest niemals zu den Feigen,

denn allzu beschwerlich war dein Weg,

bist ihn gegangen bis zum Steg

des Flusses, der dich mit sich nahm

auf diese endlich letzte Bahn.

Bisher hat dich das Glück gemieden,

wünsch dir Erlösung und ewig Frieden.



Juni 2017

Ohne Dach

Wind und Wetter, Sturm im Tal,

Sommerfrische, Frau mit Schal,

Fahrt im Auto ohne Dach,

Regen prasselt, hält sie wach,

schnell ne Brücke, Schutz vor Regen,

Lederjacke, wie verwegen,

trägt der Mann mit Tagesbart,

rau ist immer seine Art,

eine Zigarette für die Pause,

steht ihm gut und dann nach Hause.



Mai 2017

Kein Hund versteht´s

Regentropfen prasseln nieder,

trüb der Tag, doch bunt der Flieder,

sitzt ein Hund und wartet brav,

geduldig ruhig, sanft wie ein Schaf,

vor einem Laden angebunden,

wird er vom Frauchen noch gefunden?

Die Augen groß, der Blick - ein Ziel,

ob ich dem Frauchen nicht gefiel,

dass die mich hier verlassen hat,

bin ganz allein in dieser Stadt.

Doch nein, so stimmt das sicher nicht,

da ist das Frauchen schon in Sicht,

hat ihren Einkauf jetzt beendet,

für den Hund das Blatt sich wendet,

Leine los, nach Hause geht´s,

was war das bloß, kein Hund versteht´s,

warum das Warten vor der Tür,

naja egal, das Frauchen ich nach Haus jetzt führ.

 

April 2017

Klang des Frühjahrs

Endlich ist es Frühlingszeit,

die Sonne scheint nun weit und breit,

erfreut uns alle, wärmt die Herzen,

löscht des Winters Kält und Kerzen.

Vorbei ist jetzt des Winters Drill,

angeworfen wird der Grill,

genossen wird bei Bier und Wein,

verziert vom warmen Sonnenschein.

Am Abend verzaubert die Sonne uns bunt,

groß hinterm Hang und richtig rund.

Am Morgen weckt uns Vogelgesang,

so schön ist nur des Frühjahrs Klang.

 


März 2017

Alle Zeit der Welt

Wir haben alle Zeit der Welt,

bewegen uns auf unserem Feld,

doch niemand kann uns wirklich sagen,

auch wenn wir noch so gründlich fragen,

wie groß es ist, wie weit wir gehen,

ob wir uns morgen wieder sehen.

Das Ende kommt oft jetzt und hier,

erwischt uns kalt und ohne Zier.

Das sollten wir niemals vergessen,

denn oft sind wir allzu vermessen,

glauben an alle Zeit der Welt,

dabei schließt grad für uns das Zelt.

 

Februar 2017

Die Amsel wunderbar

Es saß die Amsel wunderbar

auf einem Baum, grad wie ein Star.

Sie schnabulierte Beeren, schwarz und groß,

war sehr zufrieden mit ihrem Los.

So reich ist heute ihr Tisch gedeckt,

dass sie sich wohlig den Schnabel leckt.

Ach kleine Amsel, wie bin ich entzückt,

hast mir ein großes Lächeln entrückt.

Wünsch alle Zeit viel Nahrung dir auf deinem Wege

und besten Flug in deinem Gehege.

 

Januar 2017

Ort der Erinnerung

Siehst du das Bänklein zwischen den Bäumen,

ganz ruhig in der Hektik, aus Omas´ Träumen.

So oft saß sie früher dort,

ganz in Gedanken, schon ganz lange ist sie fort.

Als Kind fuhr ich mit meinem Rädlein dahin,

verstand noch lange nicht den Sinn,

den ein solcher Ort wohl haben kann,

war noch ein Kind, kein erwachsener Mann.

Heute halte ich inne, sehe sie noch da sitzen,

und mich mit meinem Rädlein flitzen.

Ganz behutsam ließ sie mich meine Erfahrungen sammeln,

oft auch nur einfach mal gammeln.

Welch wundervoll unbeschwerliche Zeit

war diese mit meiner Oma zu zweit.

Heute ist das Bänklein meist leer, wirkt verlassen,

grad im Moment kann ich es gar nicht fassen,

wie schnell doch diese Zeit verging,

wie arg ich an meiner Oma hing.

Wünsch alles erdenklich Gute Dir,

meine Fehler, bitte, verzeih sie mir,

vielleicht sehen wir uns im nächsten Leben wieder,

auf dieser Bank lassen wir uns dann nieder.

 

 

Dezember 2016

Der verschwundene Held

Es ist nicht mehr die Welt, in die ich einst geboren,

in der ein fester Held niemals verloren,

seinen Kampf um seine Ideale führte,

uns mit seinem Mut berührte.

Schon vor langer Zeit wurde jener Held

mit all seiner Welt begraben,

beklagt von den edel schwarzen Raben,

die des toten Heldens Lied uns singen,

uns die Botschaft vom Untergang bringen.

Feiern, tanzen, Fußball schauen,

feilschen, sparen, Häuser bauen,

das ist es, was uns Menschen bewegt,

Mitgefühl und Ideale wurden längst verlegt,

nur Gejammer, wenn es mal nicht reicht,

das Tatsächliche ist aufgeweicht.

Und so ist auch der Held verschwunden,

den wir bewundert, so geschunden,

für seinen Glauben eingestanden,

was wir so toll doch an ihm fanden.

Verraten, getauscht hat man ihn für Geld,

ist sie nicht  traurig, diese Welt?


November 2016

Zwischen Traum und Realität

Sonnenduft und Vogelsang,

schon ist er wieder da, der Drang,

nach Freiheit und nach Abenteuer,

die Welt ruft mich, es brennt das Feuer,

meine Sehnsucht keimt, die Welt zu erkunden,

zu suchen, was ich noch nicht gefunden.

Nun auf, sag ich mir, schreite voran,

sei ein Abenteurer, ganz spontan,

frage nicht, wann könntest Du es tun,

mach es einfach, hör auf zu ruhn.

Wenn mein Gewissen nur nicht wäre,

das mir da liefert diese Schere,

die mir den Traum der Realität entzweit

und mich somit zum Bleiben weiht.

 

 

Oktober 2016

Die gute alte Zeit

Die gute alte Zeit - vorbei,

war sie denn wirklich gut und frei?

Die Erinnerung sagt dazu "ja",

aber ist die echt und richtig wahr?

Vieles hat sie doch vergessen,

will diese Zeit ins Gute pressen,

alles Schlechte ist gestrichen,

wurde von ihr ausgeglichen.

So kommt es zu der guten alten Zeit,

geschönt, mit einem Seufzer griffbereit ;-))

 

September 2016

Ohne dich

Geh meinen Weg fortan alleine,

in mir ist´s, als ob ich weine.

Ganz leer und kalt ist es ohne dich,

mein Herz verspürt nen festen Stich.

Weiß gar nicht wo mit mir jetzt hin,

auch nicht, wo ich denn morgen bin.

Der Weg, er wird wohl einsam werden,

ganz ohne dich, allein auf Erden.

So schmerzhaft das auch sein jetzt mag,

es hilft kein Jammern, keine Klag.

Tapfer muss ich sein und gehen,

soll meinen Weg allein bestehen.

Danke sag ich für die tolle Zeit,

mit dir zusammen, stets zu zweit.

So vieles haben wir gemeistert,

von dir war ich komplett begeistert.

Leb wohl in einer anderen Welt,

vermiss dich bis mein Vorhang fällt!

 

 

August 2016

In deiner Welt

Friedlich bist du, niemals müde,

gibst allen Wesen deine Güte,

bist bereit, alles zu teilen,

stets an einer Welt zu feilen,

die Liebe und Verständnis bringt,

nicht ständig mit dem Tode ringt,

die alles Leben respektiert,

keines an eine Macht verliert,

bei der das Geld ganz oben steht

und alles um Profit sich dreht.

In deiner Welt, und das ist gut,

verlässt niemanden je der Mut,

da stehen alle füreinander ein,

keiner bleibt da so allein,

wie das im Hier und Jetzt oft ist.

Du bist ein wahrer Optimist,

kämpfst immer fort für so ne Welt,

du bist für mich ein wahrer Held!


Juli 2016 

Heimat Reim 

Heimat Lieb, vermisse Dich,

es ist als wie ins Herz ein Stich,

so fremd fühl ich mich jetzt und hier,

die Brotzeit fehlt und auch Dein Bier.

Alles hier ist mir so fremd,

die Leut so anders bis aufs Hemd,

drum pack ich meine Sachen wieder,

denn hier laß ich mich nicht gern nieder.

Schnell weg fahr ich ganz voller Glück,

komm niemals mehr hier her zurück,

und aus dem Auto schrei ich den Reim;

Blau Weiß, ich komm zu Dir nun heim!

 

 

Juni 2016 

Unser nicht kleiner Hund ;-)) 

Früh morgens steh ich auf, schon bist du da,

das geht nun schon ein ganzes Jahr.

In einem Heim haben wir dich als Welpe gefunden,

und schnell haben wir uns an dich gebunden,

was für ein Glück, niemals bereut,

fühlen wir uns von dir sehr gut betreut,

stets dürfen wir dir schmeißen den Ball,

rennst hinter ihm her so schnell wie der Schall,

kommst zurück und legst ihn uns zu Füßen,

immer gerecht, mal zu mir, mal zu Regina der Süßen,

belohnst uns fürs Werfen mit deiner unendlichen Freude

und dem Leuchten deiner Augen, wie am Strand grad heute.

Dankbar sind wir, dass du zu uns gekommen,

hast unsere Herzen im Fluge erklommen.

Jeden Tag ist es ein großes Glück, dich bei uns zu wissen,

hoffentlich müssen wir dich niemals vermissen,

sollst noch ganz lange bei uns bleiben,

mit deinem Schalk uns zum Spaße treiben,

denn dabei ist auch für uns die Welt im Lot,

und nichts anderes zählt, als dein Spielgebot.



Mai 2016

Im Spiel der alten Lieder

Im Radio läuft eines der alten Lieder,

sofort erkenne ich es wieder,

was war das für eine aufregende Zeit,

unsere Gefühle sprangen von Freud zu Leid,

und überall hing Liebe in der Luft,

begleitet von der Frauen vielfältigem Duft.

Verführung überall und unerreichbar nah,

schienen sie greifbar und doch so rar,

verzauberten sie uns und ließen uns spüren,

wie es ist, sie nur kurz zu berühren.

Voll Sehnsucht dann zurückgelassen,

konnten wir unser Glück kaum fassen,

einen dieser scheinbaren Vulkane zu küssen,

ohne auf die Uhr sehen zu müssen,

um dann festzustellen voll Leid,

dass wir nur alleine bereit,

ihnen uns hinzugeben,

mit all unserem Verlangen ihnen entgegen zu streben.

Denn viel zu oft waren wir nur der Ball im Spiel,

das unseren Angebeteten nur so lange gefiel,

bis sie ihr Interesse daran verloren,

es war dann, als sei alles in uns erfroren.

Unendlicher Liebeskummer, von eben diesen Liedern begleitet,

von diesen Geschöpfen verführt, dann zur Sehnsucht verleitet

und fallen gelassen, am Boden zerstört,

bis das Spiel von vorn begann und wir aufs Neue erhört,

wieder ganz treu ergeben,

begannen wir uns aus der Asche zu erheben,

entgegen einem neuen Glück,

gingen von neuem ein Stück

und ließen uns nicht beirren in unserem Verlangen,

auf immer im Netz der Damen gefangen.

Ein Knecht unserer Hormone und Träume,

schafften wir uns unsere Räume

und hofften immer wieder, erhört zu werden

auf diesen scheinbar endlosen Fährten,

auf denen wir jagen bis zu unserem Ende,

geleitet vom Duft der Frauen, in Verführung ihrer zarten Hände.



April 2016

Wann endlich?

Sonne, Regen sonderbar,

wann wird der Sommer endlich wahr?

Soll uns erfreuen mit Sonnenschein,

draußen beim Picknick mit Brot und Wein.

Ach wie schön, nach all dem Warten,

sind dann die Ausflüge und Cabriofahrten,

wenn wir lau den Wind dabei spüren,

lassen wir uns sanft verführen

vom zauberhaften Klang der Natur,

der uns entspannt wie eine Kur,

uns umgarnt mit Wohlbehagen,

so dass wir vergessen alle Klagen.

Freut euch ihr Leute, denn nicht mehr weit,

ist der Sommer, und dann genießt diese Zeit!


März 2016

Vater und Sohn

Einst ließen wir Drachen steigen hier am Wäldchen,

sammelten Nüsse und bewunderten deren Fältchen,

waren eine Einheit, liebten das Abenteuer,

mein Vater war für mich der Held am Steuer.

So unendlich war meine Bewunderung für ihn,

hab als Kind ihm seine Unzuverlässigkeit verziehen.

Dann folgte eine schlimme Zeit aus Streit und Hohn,

war nun nicht mehr meines Vaters geliebter Sohn,

und er war nicht mehr mein schillernder Held,

er gehörte nun nicht mehr in meine Welt.

Viel ging kaputt, wurde von uns beiden zerstört,

denn wir hatten mit den Streitereien nicht aufgehört.

Für eine lange Zeit hatten wir uns aus den Augen verloren,

die liebevollen Gefühle schienen für immer erfroren.

Leider sehr spät, erst kurz vor seinem Ende,

reichten wir uns zum Abschied die Hände,

schafften es, uns in Würde zu versöhnen,

konnten miteinander reden ohne uns zu verhöhnen.

Jetzt, Jahre später, das Wäldchen gibt es noch immer,

stehe ich hier alleine, ohne meines Vaters Glimmer.

Ich bin nun der am Steuer heute,

hab keinen Sohn, der mich je bereute.

Und so ist mit mir kein Held gestorben,

wurde nie von einem Sohn umworben.

Letztendlich ist mir nur die Erinnerung geblieben

an die Zeit am Wäldchen mit meinem Vater in Frieden.
 


Februar 2016

Herzlichkeit und Freude

Hallo ihr Menschlein aufgewacht,

ob Sonne oder Nebelpracht,

schaut mürrisch drein ihr allesamt,

als hätt man alles euch verbrannt

und eure Seele euch geklaut,

die Zukunft euch komplett verbaut.

Doch nein, so ist es nicht,

setzt doch mal auf ein freundlich Gsicht,

fangt endlich an, euch Liebe zu geben,

hört auf nach falschem Gut zu streben.

Denn nur wenn ihr endlich lebt mit Respekt

und nicht eure Herzlichkeit versteckt,

werdet ihr mit Heiterkeit erfüllt

und nicht mit Trübsinn nur umhüllt!


Januar 2016

Noch heute?

Vorbei die Weihnachtszeit,

für Abenteuer nun bereit?

Willkommen neues Jahr,

ob ich wohl heut noch fahr,

ein neues Land zu entdecken,

um mit Bildern die Leidenschaft zu erwecken,

die einst unser Jugendfeuer entflamm,

obgleich wir noch so klamm

und ohne Geld noch waren,

gab es doch kaum Gefahren,

die uns unserer Träume beraubten,

das kann ich ruhig behaupten,

denn damals waren wir jung

und hatten noch den Schwung,

die Träume hoch zu halten,

und glaubten zu gestalten,

wohin die Reise geht,

wohin der Wind uns weht...

 

 

Dezember 2015

WeihnachtsZeit

Es ist nun die schönste Zeit im Jahr,

Weihnachten ist nicht mehr fern, hurra!

Es freuen sich unsere Kinder auf viele Geschenke,

die Erwachsenen auf gutes Essen und edle Getränke.

Doch bei all unserer Freude, von der wir so besessen,

werden viele Menschen am Fest der Liebe vergessen,

sind oftmals schon alt und viel zu allein,

verweilen in ihrer Wohnung oder in einem Heim.

Andere hausen gar mitten unter uns in einem Zelt,

mit ihren Kindern im Kalten, vergessen von der Welt.

An all Jene sollten wir denken,

bei der Überhäufung mit Geschenken,

wenn wir uns ärgern, dass irgendwas doch nicht passt,

verweilen wir einen Moment und bleiben gefasst

zeigen wir doch ein wenig Demut,

denn Leute, es geht uns wirklich sehr gut!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen von Herzen,

ein frohes Fest der Familie, im gemütlichen Schein der Kerzen.

 

November 2015

Mit leeren Händen

...Trauerweiden leerer Felder,

Bauern stehen da ganz ohne Gelder,

alle Bäume sind nun kahl,

tragen kein Obst für ein großes Mahl.

Müde ist die Natur, von uns zerstört,

wir haben leider nicht gehört

auf  Zeichen, die man uns gesandt,

sind mit Vollgas ins Verderben gerannt,

stehen jetzt da mit leeren Händen,

angewiesen auf ein paar Spenden,

die leider so nicht kommen werden,

so endet dies Gedichtlein hier auf Erden.

Was nun wird, malt es euch aus,

wohl nicht ein Leben in Saus und Braus...

 

Oktober 2015

Des Füchsleins Tod

Kleines Füchslein, ach oh je,

wie tut dir nun dein Körper weh,

wurdest angefahren, verletzt dein Fell,

von einem Auto, viel zu schnell,

war es gerast, konntest es nicht sehen,

dabei wolltest du nur über die Strasse gehen.

Jetzt liegst du da und atmest schwer,

wartest auf den Jäger mit seinem Gewehr,

damit er dich erlösen kann,

von deinem Schmerz und unserem Wahn,

der dich dein Leben gekostet hat,

durch eines Irren Autos Vorderrad


                                           

                                                     September 2015                                                       

Wahre Größe

Rennst täglich schnell in deinem Raster,

hältst dich für groß, hast ganz viel Zaster,

doch kleines Menschlein meinst du nicht,

dass dich nur oft der Hafer sticht?

Ein Mensch, der wahre Größe hat,

rennt doch nicht wie im Hamsterrad.

Er ist viel mehr ganz souverän

und wird wohl nicht so recht verstehn,

was all dein Großgetue soll.

Dein Größenwahn ist gar nicht toll,

und niemand glaubt dir deine Größe,

gibst dir damit nur eine Blöße.

Geld allein, verleiht dir Größe nicht,

 das will dir sagen dies Gedicht!

 

 

August 2015

Gast-Freundschaft?

Du bist die Welt, in der wir leben,

die Gesellschaft, nach der wir streben,

was aber haben wir zu erwarten,

wenn wir starten

mit Menschlichkeit und Liebe,

gegenüber den Menschen die in Not,

die uns erreichen mit ihrem Boot?

Angekommen über das große Meer,

vergessen vom Glück und scheinbar ohne Ehr,

hoffen sie bei uns auf ein besseres Leben,

doch sind wir bereit, es ihnen zu geben,

oder werden wir sie erneut enttäuschen und jagen,

ihnen Mitgefühl und Freude versagen,

aus der gierigen Angst heraus, wir müssten ein wenig teilen,

dürfen diese Menschen nicht in Freundschaft bei uns verweilen?

 

 

Juli 2015

Sommertage

Sonnenschein, ein Sommertraum,

such mir Schatten unterm Baum,

halt mich frisch im kühlen Nass,

fühl mich jung und habe Spaß.

Treff mich Freunden auf ein Bier,

in unserem kleinen Garten hier,

dazu ein leichter Abendschmaus,

so klingt ein Tag im Sommer aus.

Wünsch euch ne unbeschwerte Zeit,

genießt sie mit Freunden oder auch mal zu zweit.


 

Juni 2015

Meerestang mit Seemannsgarn

Da liegt er nun, der Meerestang,

nicht mehr edel, ganz ohne Drang,

zurück ins Meer zu treiben,

um sich dort an Wasser und Wind zu reiben,

um weit hinaus zu schwimmen,

meterhohe Wellen im Sturme zu erklimmen,

die fabelhaften Meerjungfrauen zu schmücken,

die mit ihrer Schönheit ein paar Fischer verzücken.

Vorbei all das, am Ende nun angekommen,

sein Glanz schon lange zerronnen,

bleibt er  endgültig am Strand,

bis seine Spuren sich verlieren im Sand.


Der Hut des Mythos

Dieser Hut, oh Mann,

bist so markant, er steht dir gut.

Unterstreichend wirkt

er und birgt

deinen Mythos auf eine Art

als gingst du auf die Fahrt

des großen Abenteuers,

machst dich auf die Suche eines letzten Feuers

das in uns allen noch ein wenig brennt,

von dem aber niemand so richtig kennt,

wie man es wirklich entfachen kann.

Doch du, der letzte Heldenmann

willst dich auf die Reise machen,

überwindest die Zeit und den Raum der Drachen,

um dieses Geheimnis zu liften für uns alle,

tappst hoffentlich niemals in die Falle,

ein Gefangener der Langeweile zu werden,

um am Ende zu laufen mit den Herden,

wie wir es fast alle tun,

abgestumpft und ohne Ruhm.

Nein, nimm deinen Hut, geh raus in die Welt,

erobere sie und bestelle dein Feld

aus Leidenschaft und Kampfesgeist,

bleib frei, du selbst und weit gereist.


Mai 2015

Zerschnittene Träume

Sommerduft und Vogelgesang,

schon ist er da, der Drang

nach Freiheit und nach Abenteuer,

nach Gefahr und einem Spiel mit dem Feuer.

Spüre eine Sehnsucht, die Welt zu erkunden,

zu suchen, was ich noch nicht gefunden.

Nun auf, und schreite voran,

sei ein Abenteurer, spontan,

frage nicht, wann könntest du´s tun,

mach es einfach, beende dein Ruhn.

Wenn nur hier mein Gewissen nicht wäre,

was letztendlich als Schere

den Traum von der Realität zerschneidet

und mich zum Bleiben endgültig verleitet.

 


April 2015

Lähmende Gefangenschaft

Müdigkeit lähmt mich wie auch die Nässe der Tage,

Trübsal, auch draußen, untermauert meine Frage

nach dem Sinn meines Tuns.

Trotz des tiefen Ruhens

meines Geistes und meines Verstandes,

es half auch nicht das Auffrischen meines Gewandes,

drückt die Schwermut mich heftig zu Boden, lässt mich kaum handeln,

nur allzu gerne würde ich mich verwandeln

in einen der lustigen Gesellen,

die sich dem Alltag aufrecht stellen.

Mein Bemühen, vergebens, stecke fest wie in einem verschlossenen Haus,

leg mich wieder hin, mach die Augen zu und das Licht jetzt aus.


März 2015

Des Rösleins Macht

Ach Röslein, bist so wundervoll,

entzückend weich, nimmst du uns den Groll,

den wir oft haben, Tag für Tag,

der uns beschert so manche Klag,

doch du, ganz weich und süß dein Duft,

umschwärmst uns mit deiner zarten Kluft,

verführst mit deinen kräftigen Farben,

glättest all unserer Seelen Narben.

Dein Rot, dein Weiß, mal Kraft, mal Unschuld,

dein Stiel eher dornig,

doch niemals zornig

verhilfst du manchem Pärchen zu einer Liebesnacht,

denn dein Geheimnis ist die leise Macht!


Februar 2015

Nebelpracht

Schau aus dem Fenster, Nebelpracht,

ja Mensch, wer hätte das gedacht,

dass eine Wand aus Grau,

so dicht und fast so rau,

scheint einer Mauer, fest wie aus Stein,

jedoch aus Luft so fein,

inspirieren kann zu dem Gedicht,

es gibt dem Nebel ein Gesicht,

und zeigt, im Grau des Nebels steckt vieles mehr,

hab das so nicht erkannt bisher!

 


Der Hut

Sieh hin, ein Hut,

wem steht er gut,

für wen ist er gemacht,

geht er auf Reisen,

um gar zu beweisen,

dass er auch heute

für einige Leute

als ein Symbol,

des Charakters zum Wohl,

für eleganten Individualismus steht?

Und so verdreht

er zeitlos noch immer

in so manchem Zimmer

wie auch draußen

Etlichen den Kopf,

packt sie am Schopf,

sich ihn zu kaufen,

jenen Hut, um zu entlaufen

der breiten Masse, so komm ich zum Schluss,

ein Hoch auf den Hut, trag ihn mit Stolz und viel Genuss!


Der Nachlass

All seine Träume,

einst füllten sie Räume,

bewegten Menschen zum Handeln,

sich zu wandeln,

hin zum nützlichen Leben,

konnte den Menschen so vieles geben.

Unendlich wirkte seine Kraft,

alles hatte er geschafft,

egal was wir wollten,

die LKW´s unserer Begehrten rollten,

und wir bekamen

pure Freude, niemals Dramen,

unsere Wünsche, schön verpackt

in jenem Takt,

den die weiche Musik mit sich bringt,

wie schön das alles noch so klingt,

so traurig ist der Abschied nun,

lasst ihn doch jetzt in Frieden ruhn.

Ganz allein war er mit seinem Ende,

keine Freunde, in seinem Haus nur leere Wände,

um ihn herum, unerträgliche Stille

und zum Schluss sein letzter Wille,

ihn in bester Erinnerung zu behalten,

seinen Nachlass, das Anständige, in uns zu verwalten.

Positives soll unser Tun begleiten,

Freude den Menschen stets bereiten.

In Dankbarkeit und Demut werden wir an ihn denken,

um in seinem Sinne der Welt viel Freude und Liebe zu schenken!


Januar 2015

Auf ein Neues

Hoch die Tassen,

es ist kaum zu fassen,

ein neues Jahr hat angefangen,

das Alte, gestern ist´s gegangen,

hat´s alles Schlechte mitgenommen?

Vom Feiern heute noch benommen,

werden wir die Zukunft jetzt beginnen,

uns unserer Fehler neu besinnen

und alles einfach besser machen,

wünsch euch viel Glück und allzeit ein Lachen!

 

 
Die alte Truhe
 

Im Haus, endlich Ruhe,

im Flur, die alte Truhe,

viel bewundert von all den Leuten,

die niemals bereuten,

uns zu besuchen,

bei Kaffee und Kuchen,

kam die Sprache dann auf die Truhe,

wie schön sie doch ist, im Glanz der Ruhe!



Dezember 2014

Träume

Die Träume von heute

sind morgen Trauer oder Freude,

werden sie wohl je wahr,

oder macht die Zukunft sie uns rar,

sollten Träume gar nur Selbige bleiben,

Ängste und Desillusionen uns vertreiben,

Mut uns allzeit geben,

um uns voranzutreiben im Leben?

Eine Antwort darauf mag ich nicht wagen,

gut tut es jedoch, Träume in sich zu tragen!


Kein Trüb
 

Vorbei, die still trüben Novembertage,

die zu Ehren aller Klage

uns mit Nebel und Trübsinn erfüllten,

unsere gute Laune uns verhüllten.

Endlich mal nicht fröhlich sein,

nur Nässe, Kälte, kein Sonnenschein,

durften endlich mal uns sammeln,

mal nicht aktiv sein, nur gammeln.

Ganz anders heute, Sonne immer und alle Zeit,

lachen, lachen, hurra, hurra und Fröhlichkeit.

Überall die aufgedrehten Superaktiven,

die sich sportlich in die Höhe hiefen.

Perfekt sind sie und einfach toll,

ich hab davon die Nase voll.

Ach, du trübes Wetter, komm zurück,

hab im Gepäck mein schweres Glück,

könnt mich dann wieder still vergraben

und all den Schmerz der Welt ertragen!

 



Verloren

Leere, Stille,

in mir kein Wille.

Die Enttäuschung über so Vieles groß,

einiges gewagt, trifft mich ein schmerzhafter Stoß,

hab auf Menschen zu sehr gebaut,

ihnen zu arg vertraut,

fühl mich verraten, zerstört,

allein gelassen, empört

über mich, meinen Weg

und leg

alles, was ich bin,

denn es macht keinen Sinn,

zur Seite, mich in ein Boot,

treibe ins Nichts bis dass der Tod

mir die Augen schließt

und mein Geist im Wasser zerfließt.



Ein Kinobesuch und seine Fragen

Ein Film, wohl sehr zum Nachdenken gemacht,

hat er sein Ziel erreicht, uns was gebracht,

in uns gar ein Umdenken bewirkt,

unseren Respekt zu den Mitmenschen bestärkt,

uns wachsam gemacht für die Ungerechtigkeiten auf der Welt,

uns etwas dankbarer und demütiger gestellt,

kann ein Film, ein Bild oder ein Text das erreichen?

Es gäbe dann überall weit weniger Leichen!



Irgendwann aber ganz bestimmt

 
Es flackert ein Kerzlein, der Würfel fällt,

für mich irgendwann, war nie ein Held,

der stets und immer heile bleibt,

egal was er tut, was immer er treibt.

Bin verletzlich, aus Fleisch und Blut,

hab große Fehler, bin nicht nur gut,

aber auch einsichtig kann ich sein,

erfüllt mit Liebe, so rein,

wie Wasser einer Quelle aus einem Berg,

frisch sprudelnd, kristallklar gleich eines Filters Werk.

Kann mich einsetzen und geben mein letztes Hemd,

dastehen mit Nichts, bin oft mir selbst fremd,

jedoch jederzeit bemüht, nicht zu vergessen,

plötzlich kann der Tod mich fressen,

mit Haut und Haar selbstverständlich,

versteht, ich bin nicht unendlich.

Ein Hund, ich höre ihn, bellt in der Ferne,

möcht bleiben doch noch so gerne,

und all die schönen Kleinigkeiten

die fortwährend uns Freude bereiten,

die jedoch allzu oft nicht beachtet werden,

solange wir uns zu wichtig nehmen, hier auf Erden!

 


Oktober 2014

Das Wo der inneren Ruhe

Kälte und Fremde,

ein weites Gelände,

niemand, den ich kenne,

überall nur Trauergesänge.

Oh ihr Fremden, sagt mir wann,

komme ich irgendwo an,

steh ich mir nicht mehr selbst im Wege,

sondern pflege

einen guten Ton mit mir

und verlier

nicht all meine Gedanken,

weise mich selbst in Schranken,

die mich halten da,

wo ich mir bewahr

die Wärme, die Freude,

wo ich sie finde, all die Leute,

die meiner Seele so gut tun,

will endlich wieder in mir ruhn!

 


Die Makellosen

Ach, bin kein Mensch, so formbar und glatt,

habe Ecken zu viele und Kanten zu hart,

geschätzt, gemocht, nur allzu selten,

pralle ich oft auf die netten Welten

derer, die es nur zu gut verstehen,

sich so perfekt zu verdrehen,

dass man sie respektiert und mag,

ohne zu merken, wie wirklich arg

sie überhaupt nicht aufrecht sind,

drehen ihre Meinung stets mit dem Wind!

Nur äußerst selten zeigen sie ihr wahres Gesicht,

glänzen auf allen Bühnen, ganz ohne Makel im Licht,

und mit dieser Art, allseits beliebt,

haben sie all die Narren um sich herum besiegt!

 



Wetterklänge

Wind, Sturm und Wellengang,

still! Hört zu dem Möwengesang,

getragen durch des Windes Eile.

Muss heut nicht mehr weiter, verweile

hier und genieß in Ruhe die Zeit

 in die Klänge des Wetters eingeweiht. 



September 2014

Auf´s Meer hinaus

Still sitzt er da auf dieser Bank,

hat weder Haus, nicht Bett noch Schrank,

es zählt nur für ihn der Augenblick,

er ist nicht reich, auch gar nicht schick,

erfreut sich nur dieser Sekund,

er scheint wohlauf und ganz gesund.

Aber ganz tief in ihm ist Trauer,

abgeschirmt durch eine Mauer

der Einsamkeit, er gehört nicht hier her,

drum geht er weg, fährt raus auf ´s Meer

mit seinem Boot, welch ´s viel zu alt,

wünsch ihm viel Glück

 und auf den Wellen festen Halt!

 



August 2014

Entwicklung

Sehnsucht, Ferne, es treibt mich weiter,

Abschied, Tränen, dennoch heiter,

geh ich meinen Weg und sehe

viel von der Welt, verstehe

fremde Kulturen, Völker, die Natur,

genieße die Freiheit, die Welt als Kur,

schärfe meinen Blick für wesentliche Dinge,

lerne Respekt und ringe

auch mal mit Tränen aus Mitgefühl

mit einigen Menschen, die im Gewühl

einfach tragisch untergehen

 und das Warum überhaupt nicht verstehen.

Viel dagegen machen kann ich leider nicht,

doch verändert es mich, meine Perspektive, meine Sicht.

 

Juli 2014

Zeit im Wind

 Freiheit, frei sein, aller Regeln unberührt,

mit dem Cabrio, wohin der Weg mich führt,

dem Asphalt der Straße folgend, der Sonne entgegen,

alte Lederjacke, unrasiert, cooler Sound im Wind, verwegen,

Halt machen, wo es mir gefällt,

auf nen Kaffee, ne Zigarette, spüren was zählt,

Freiheit, frei sein, nur ich mit nem Traum,

blauer Himmel, Sonne und Wind, unendlich Raum.

 

Reginas Kaktus

Dein Kaktus, stachelig, mal da mal hier,

aber niemals, nicht zu dir,

denn deine Finger sticht er nicht,

mag immer dich, kennt dein Gesicht,

liebt heiß und innig dein Gemüt,

ist niemals zu dir stachelig, doch oftmals blüht,

seine Blüte ganz für dich allein,

so mag er immer nur, dein Kaktus sein!

 

Juni 2014

Der richtige Weg

Bunt sind die Wiesen, sonnig ist der Tag,

hab Freude im Herzen, keinen Grund zur Klag,

pfeifend und singend lauf ich dem Sommer entgegen,

vergesse aber nicht auf all meinen Wegen,

dass nur eins im Leben wirklich zählt;

ich hab für mich den richtigen Weg gewählt!

 

 

Mai 2014

Endlich

Die Natur erwacht,

mit aller Macht,

drängt sie auf den Markt,

die Sonne mit Wärme geparkt,

erfreut sie uns als Sommerzeit,

macht euch schnellstens bereit,

denn bald ist's soweit,

zu tanzen und zu grillen,

bestückt mit Sonnenbrillen.

Eine tolle Zeit, die vor uns liegt,

hat jetzt endlich den Winter besiegt.

 

 

Ohne dich

Mit all meinen Gedanken,

meiner Liebe ohne Schranken

bin ich bei dir,

verzehre mich hier,

nach dem Weg zurück,

um weiter ein Stück

des Weges mit dir zu gehen,

Fluten und Stürme zu bestehen.

Einsam und kalt

ist mein Leben ganz ohne Halt,

kann ich nicht bei dir sein,

herrscht nur Finsternis ohne Schein

der Sonne, keine bunten Wiesen,

nichts will gelingen und gar nichts fließen,

denn du fehlst, bist einfach nicht da,

ich liebe dich, bist mein Leben, mein Star.

.

 

Schon ein Jahr

Ein Jahr ist jetzt vergangen,

seit dich der Tod gefangen,

mit sich nahm als Beute,

tief trauere ich bis heute,

um dich meine Hündin, vermiss

dich jeden Tag gewiss,

der kommt, ein wenig mehr,

bin traurig und verzehr

mich nach dir und deinen Blicken,

brachtest mir Freude und tiefes Entzücken.

Kein einziger Tag vergeht,

an welchem sich nicht ein Gedanke dreht,

um die Erinnerung an dich, meine Treue,

in der ich mich nachhaltig freue,

dass du meine Begleiterin warst, für ein Stück

meines Lebens, tief berührt seh ich zurück,

dich am Strand mit anderen Hunden,

spielend und doch stets mir verbunden,

hattest du eine ganz besondere Art,

denn du gingst bescheiden, behutsam und zart

auf alle zu, in Freundschaft, höflich, oft leise,

wie auch auf deine große Reise,

ohne Endlichkeit, nur du ganz alleine.

Unendlich traurig bin ich und weine,

 um dich meine Freundin, fühl Schmerzen,

ganz tief in der Seele aber die Liebe im Herzen.

 

 

Februar 2014

Kein Recht darauf

Seht, wie viel Rechte ihr täglich für euch fordert,

alles Glück ihr ständig für euch beordert,

ohne Zweifel, nicht ein Fünkchen bescheiden,

euere Mitmenschen müsst ihr um alles beneiden.

Ihr seht kaum, wie gut es euch geht,

wie viel Schönes für euch bereit steht,

bemerkt nicht all die bunten Farbenspiele der Natur,

die wie eine Kur,

euere Seelen streicheln wollen,

wenn sie das nur dürften, aber euer Grollen,

mit dem ihr jeden Tag beginnt,

übertönt alles Zarte, und so zerrinnt,

euch alle kostbare Zeit und zum Schluss euer Leben,

wegen all eurem Streben,

nach mehr Besitz, Geld und Macht,

nach teueren Häusern, Autos und edler Tracht.

Ihr denkt, all das ist euer Recht,

begebt euch täglich ins Gefecht,

macht euch alles zu Untertan, doch zerstört

ihr euere Umwelt ohne zu zögern, aber hört,

Verantwortung sollt ihr tragen,

nicht ständig nur jammern und klagen.

All die kleinen schönen Dinge sollt ihr schätzen,

nicht euch täglich aus Rachsucht fetzen.

Demut und Dankbarkeit sollen euch führen,

die Liebe zum kleinen Glück euch berühren,

denn das kommt mit jedem Tag aufs Neue,

nehmt es an, und freut euch seiner Treue,

denn die Freude daran ist euere Pflicht,

aber ein Recht darauf habt ihr nicht.

 

 

Januar 2014

Auf ein Neues

Hallo du neues Jahr,

jetzt endlich bist du da,

begrüßt mit Schall und Rauch,

so ist es nun mal Brauch,

gespannt was du uns bringst,

ob du Erfolg mit uns besingst

oder gar unseren Niedergang,

egal, du bist 12 Monate lang!

 

Dezember 2013

Advents Zeit zum Denken

Advent, du Zeit der Stille,

geschieht denn nun dein Wille?

Anreiz gibt es genug zum Denken,

vielleicht auch Geist zum Lenken,

all denen recht zum Trotz,

die heut mit Macht und Protz,

das Morgen uns zerstören,

niemals auf ein Gewissen hören,

was Mitgefühl sich nennt,

ohne welches sich der Mensch verrennt,

ihm dann rein gar nichts bleibt,

was ihn zur Echtheit treibt.

Nichts Wahres hat er dann vollbracht,

in diesem Sinn frohe Weihnacht!

 

Ausgelöscht

Oft wein ich alleine,

schwer sind all die Steine,

die auf mir lasten,

 kann niemals ich rasten,

muss immer weiter,

versuch mich heiter,

was oft mir nicht gelingt,

dadurch bedingt,

dass zu viele Dinge

wie eine Schlinge

meinen Hals zuschnüren,

kann kaum mich rühren.

Das Ruder zu oft mir entglitt,

entkam nicht dem Höllenritt,

Kälte in mir, Angst und Leere,

als vermehre

in mir sich die Ohnmacht,

der Teufel lacht,

zieht mich in seine Schlucht

und mit voller Wucht,

prall ich auf ein Gefühl wie aus Beton und Feuer,

verschluckt mich das Ungeheuer,

welches Tapferkeit sich nennt,

und verbrennt

all meine Person,

vernichtet voll Hohn,

all meinen Sinn

 löscht aus, was ich bin.

 

 

November 2013

Besinnung

Ach Welt, ach Mensch, Dein Schmerz ist so groß,

verzerrt wirkt Deine Zukunft, ungewiss Dein Los,

schaust Du nach vorn, siehst Du nichts Gutes,

warst einst ganz vollen Mutes.

Unklar ist das Bestehen allen Lebens hier,

hoch geflogen und tief gefallen, zu viel gewagt habt ihr?

Und heut vor dem Nichts, dem Abgrund ganz nah,

begreifen denn jetzt alle die Gefahr?

alles immer schneller, keine Rücksicht viel Hochmut, alle aktiv und munter,

kämen wir zur Besinnung, wäre es ein großes Wunder!

 

 

Die Geliebte

Wo eines Freundes Freund du bist,

erscheint das Ziel wohl kaum mehr weit,

wo nicht mehr du als Fremder isst,

dort bist du bald zu zweit,

so dann die Einsamkeit ein Ende hat,

die Suche nach dem Ich.

Oh du, meine Liebste, wart,

dort triffst du bald auf mich,

der Himmel, sieh hin, so bunt mit Blumen geschmückt,

will dir sagen, ich liebe allein nur dich,

bin von dir vollends verzückt.

Dort  hab ich dich dann gefunden,

mein Glück, ich kann`s kaum fassen,

in jene Liebe tief versunken,

will ich neben dir verblassen,

auf ewig werd ich mit dir leben,

bereit, mein Innerstes dir zu geben,

will mit dir der Einsamkeit entrinnen,

und eine Welt der Hoffnung gewinnen

 

Oktober 2013

Goldener Oktober

Schönster Oktober, gibst dich so golden,

kaum von schlechtem Wetter gescholten.

Sonne durchflutet deine Stunden,

deine Schönheit zeigt sich dem Sommer verbunden,

berührst unsere Seele mit zarter Wärme,

trotzdem sammeln sich Vogelschwärme,

sind für die große Reise bereit,

ab in den Süden, fliegen sie weit.

Voller Sehnsucht schauen wir ihnen nach,

bleiben hier im Wintergemach,

die Stellung haltend, freuen wir uns auf Schnee und Eis,

bewundern dann die Natur in weiß.

 

 

Mädchen am Wegesrand

Die Ampel ist rot, ich halte an. Da steht sie im Regen, 

verzerrt wirkend durch die Wassertropfen auf meiner Scheibe. 

Für ein paar Augenblicke ist sie klar zu erkennen, immer dann, 

wenn die Scheibenwischer die Wassertropfen weggewischt haben. 

Ihr langes rötlich schimmerndes Haar ist nass, 

Wassertropfen setzen sich auf ihr weißes, 

von der Nässe fast durchsichtig wirkendes Kleid ab. 

Ihre glatte, wohl sehr sanfte Haut, 

spiegelt ganz leicht die Lichter der vorbeifahrenden Autos, 

durch die an ihr haftenden Regentropfen, wieder. 

Nur sie selbst zu sein scheinend, 

steht sie fast völlig bewegungslos an dieser einen Stelle, 

absolut losgelöst von allem, wirkt sie abwesend, 

weit weg mit ihren Gedanken, 

wie von einem anderen Stern stammend, 

ausgesetzt an jenen Fleck der Trostlosigkeit, 

blickt sie ins Leere, umgeben dennoch von einer Wärme, 

wie ich jene bislang noch nicht in mir gespürt hatte, 

mich verführend für eine kurze Schwärmerei eines Momentes. 

 

Die Ampel wird grün, ich fahre weiter. 

 

 

September 2013

Die letzten Strahlen

Die letzten Sonnenstrahlen,

wollen jetzt noch einmal prahlen,

ein wenig schwächer dürfen wir sie spüren,

lassen uns von ihrer Wärme verführen,

genießen die endlichen lauen Nächte,

hinreißend finden wir ihre romantischen Mächte,

bald findet aber auch dieser Sommer sein Ende,

und Leere füllt dann all die Strände.

Vier Zeiten hält ein Jahr bereit,

der Herbst ist nicht mehr weit.

 

 

 

August 2013

Genuss pur

Hitze, Sonne, Sommerspaß,

wir geben auf den Wellen Gas,

jauchzen, schreien ins Leben hinaus,

voll Freude am Strand, unterwegs, außer Haus,

genießen wir die Freiheit mit Leidenschaft,

schöpfen jetzt unendlich Kraft,

und freuen uns des Lebens,

allen guten Vorsätzen zum Fleiß vergebens,

genießen wir den Sommer und die Natur,

schätzen die gute Zeit auch mal ohne Handy und Uhr

 

 

Jetzt und nie

Leidenschaft und Tatendrang,

die Welt für mich, ein großer Fang,

tanze, singe lass mich berauschen,

will nach des Meeres Wellen lauschen,

Freud und Lieb gehören mir,

Sonne und Mond, der Schönheit zur Zier,

hebt Euer Glas, auf dass dieser Tag nie vergehe,

alles nur noch ums Glück sich drehe,

in der Welten Fortbestand,

bin immer höflich und galant,

auf dass ich alle Freud berühre,

mit dieser Art all das verführe,

was ich lieben möcht für immer,

soll so genommen mir, nie und nimmer. 

 

 

Juli 2013

Meine Kunst, zu leben

Ich sitze am Strand, keine Sonne, nur Regen,

Schiffe ziehen vorüber, fühl mich verwegen,

die Kamera in der Hand, mag ich es, Bilder zu machen,

alles ist grau, durchnässt sind meine Sachen.

So lieb ich den Norden, kann mich hier spüren,

das raue Wetter schafft Gefühle, die meine Seele berühren.

Selbst in den Bildern, geformt von Wind und Wetter,

spürt man die Leidenschaft von den Schiffen alter Bretter.

So genieß und schaff ich meine Kunst zu leben,

hier sitzend, während die Möwen sich hektisch erheben.

 

Juni 2013

Spiel der Sommerzeit

Sommerzeit, so warm, so mild,

meist romantisch, doch auch mal wild.

Verliebte Pärchen tummeln sich am Strand,

junge Männer umwerben sehr galant,

die hübsch geschminkten Damen,

welche erwidern die Bemühungen aber nur im Rahmen,

dessen was erlaubt,

ohne dass man gleich das Herz ihnen raubt.

Es bindet sich jedoch nur, wer dazu bereit,

meist bleibt alles nur ein Spiel der Sommerzeit

 

 

Mai 2013

Endlich Mai

Farbenfroh sind all die Wiesen,

überall wollen Blumen sprießen,

Vogelgesang ist wieder zu hören,

es ist, als will uns die Welt gehören,

die Sonne wärmt uns und alle Sorgen,

verlieren an Bedeutung, sind verschoben auf morgen,

kein Schnee, kein Eis, kein ewig Zittern,

mal warmer Regen, und vielleicht ein Gewittern,

der Winter war lang, ist endlich vorbei,

schreit es hinaus, nun endlich ist Mai!

 

 

Ein Gruß aus dem Norden

Nebel am Strand

Strand, Nebel, keine Ferne,

Himmel ohne Sonne, kein Mond, keine Sterne,

Schiffe ziehen vorüber, schleppen sich durch ihre Bahn,

vom Wind gepeitscht, birgt das Meer Gefahrn.

Schnell sind die Schiffe verschwunden,

wie mit einem Band im Nebel gebunden.

Auch die Möwen verlieren sich im Grau,

der Wind wird stärker, sein Kälte wirkt rau.

Es ist keiner von den schönen Tagen,

doch will ich jetzt nicht klagen,

geh nach  Hause mit ein wenig Schwermut,

wärm mich am Kamin durch des Feuers heiße Glut.

 

April 2013

Der Traum vom Paradies

Noch ist alles grau in grau,

doch schon beginnt der Bau

zu wachsen und größer zu werden,

der Traum eines Hauses wird stehen

und auch eine Koppel mit vielen Pferden.

Blumen zieren die Wiesen,

die Sonne wird wärmen und manchmal

etwas Regen die Blumen gießen.

Viele Menschen wollen sich

an diesem Ort erfreuen,

all die Schönheit und Ruhe

wird sie vom Stress des Alltags befreien

 

 

März 2013

In die Ferne

Geh nun wieder in die weite Welt,

schlag in der Ferne auf mein Zelt,

meine Gedichtlein sollen Euch weiter betören,

lass jeden Monat von mir hören

meine Verse sollen unterhalten Euch Leute von hier,

seid also gespannt und ganz herzlich gegrüßt von mir

 

 

Abschied von Lisa

Liebste Lisa, meine Hündin, bist nun alt,

zu schwach für Spaziergänge im Wald,

Dein Atem ist schnell, Deine Luft oft zu knapp,

wirst allzu schnell leider schlapp.

Schläfst viel, bist immer müde,

warst uns eine treue Freundin, voller Güte.

Viel Spaß hatten wir und auch mal Ärger,

unsere Bindung blieb jedoch innig, wurde immer stärker.

Die Zeit mit Dir wollen wir niemals missen,

haben manchmal jetzt ein schlechtes Gewissen,

ob wir Dich nicht auch manchmal zu unrecht geschimpft,

Deinen beleidigten Blick hast Du uns eingeimpft.

Ich glaube jedoch, alles in allem,

hat es Dir bei uns gefallen.

Du wirst immer in unseren Herzen sein,

denken auch beim geringsten Sonnenschein,

wie Du in jedem See das Baden mochtest,

selbst bei Kälte es noch verfochtest,

auch wenn wir uns dann Sorgen machten,

Du nahmst ein Bad, unser Nein fand kein Beachten.

Krank bist Du davon nicht geworden,

doch jetzt stehst Du leider vor den Pforten,

die uns von Dir Abschied nehmen lassen,

wir können es noch kaum fassen,

schon jetzt beginnt in uns eine tiefe Leere,

warst unsere Freundin, Gefährtin,

der Weg mit Dir war uns eine große Ehre!

 

 

Februar 2013

Das alte Bäumlein

Ach Bäumlein alt, kein Blätterkleid,

stehst einsam da, in Schnee geweiht,

kein Sonnenschein ziert nun dein Haupt,

bist nackt, all deiner Farben beraubt,

Sonnenschein soll uns verzücken,

und dich mit weichem Lichte schmücken,

sollst wieder all deine Blätter haben,

wollen bewundern deine bunten Farben,

den Gesang der Vögel werden wir hören,

lassen uns von all der Schönheit dann betören

 

 

 

In Liebe an meine einzigartige Freundin Lisa

Da liegst Du nun, mein liebster Hund,

mein treuster Freund, bist alt, nicht mehr gesund,

standest viele Jahre mir Seit an Seit,

warst für alles immer bereit,

hast oft auch meine Launen tapfer ertragen,

liebtest mich ohne Kompromisse, lehrtest mich, nicht zu verzagen,

standest bei allen Tiefen im Leben neben mir,

zeigtest auf die Bedeutung vom Wir,

durch Dick und Dünn bist Du mit mir gegangen,

egal ob in Freiheit, oder auch mal gefangen,

hast immer treu auf mich gewartet, auch mal allzu lange,

vielleicht war Dir dabei auch manchmal bange,

kam ich dann nach Hause, warst Du stets erfreut,

hab keine Zeit mit Dir jemals bereut.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen,

ach, so groß sind jetzt meine Schmerzen,

der Abschied scheint nun nicht mehr weit,

obgleich ich bin noch nicht bereit,

bedenkt uns das Schicksal nicht mit Gnaden,

Dein Ende liegt auf der Zielgeraden.

Du bist für ewig in meinen Gedanken,

bis auch für mich sollen fallen die Schranken.

 

 

Januar 2013

Städte, Menschen - Gier nach Sieg

Viele Städte, nur noch wenig Licht,

fallen nicht mehr ins Gewicht,

können Glanz uns nicht mehr bieten,

sind auch kaum noch sehr verschieden,

haben ihre Pleite angesagt,

aus lauter Gier zu viel gewagt,

stehen nun am Ende,

leer sind die Kassen, verfallen Häuser und Gelände.

Hatten zu arg auf Sieg gesetzt,

sich damit ins Aus gehetzt.

Drum bleibt bedacht und überlegt,

seid nicht zu gierig und zur Fairness bewegt!

 

Dezember 2012

Rücksicht in der Adventszeit

 Kaum zu glauben, aber wahr,

die Adventszeit schon hier, vergangen ist ein Jahr,

der Weihnachtsmarkt ist aufgebaut,

das Weihnachtsbier ganz frisch gebraut,

duftend, warm, gebackene Mandeln, erinnern

an die Kindheit, ans Eislaufen mit kalten Fingern,

an viel Schnee und an die Geschenke unterm Baum,

an den Zauber der Kindheit und an so manchen Traum,

all das lasst uns genießen in dieser, auch besinnlichen Zeit,

und seid fair, zu etwas Höflichkeit und Rücksicht bereit.

 

 

November 2012

Zerronnene Zeit

Schon ist er da, der erste Schnee,

für manche juhu, für andre oh weh,

doch läutet er den Winter ein,

macht die Landschaft weiß,

im Gepäck kalten Sonnenschein.

Eisiger Regen macht die Straßen glatt,

Matsch wandelt der Autos Glanz in Matt.

Klirrende Kälte verleiht den Kinderbäckchen Röte,

die Vorweihnachtszeit reißt Erwachsene in Nöte,

denn mächtig steht schon das Fest der Feste da,

und hier droht die Gefahr,

dass, weil die Hektik allzu früh beginnt,

uns das wahrhaft Schöne dieser Zeit zerrinnt!

 

Oktober 2012

Herbst zum Winter

Du Zeit des Sturmes, bunter Blätter,

zeigst uns Sonne, Regen, trübes Wetter.

Mit Deiner Sonne letzten Kraft,

hat der Sommer es geschafft,

sich mit Würde zurückzuziehen.

Die Vögel konnten schnell entfliehen,

in warme Länder, fern von hier.

zurück geblieben, in der Kälte verharren wir,

lernen zu lieben die eisige Zeit,

bewundernd, der Erde weißes Kleid

 

September 2012

In den Herbst

Du schöner, einst Jugend' Traum,

trägst ein buntes Kleid, mein Baum,

noch ist es Sommer, hast all Deine Blätter,

schon bald wirds kalt, kommt andres Wetter,

wirst verlieren Dein Gewand,

stehst dann da, ganz nackt, wirkst ungalant,

alles um Dich ein einzig Grau,

Du in schwarz, kein Bunt wie beim Pfau,

aber zum Trost, diese Zeit geht vorbei,

eher ruhig, besinnlich, selten Geschrei

 

August 2012

Sommertanz

Wohlauf, Ihr Besten, zum Sommertanz,

seid geschmückt, erkennt den Glanz,

wie Mutter Erde ihn uns zeigt,

der Winter sich vor ihr verneigt,

habt Respekt, genießt in Ruhe,

die Wärme der Sonne, und ohne Getue,

feiert die Feste, wie sie kommen,

gebt Euch aber auch besonnen,

denn seid ganz sicher, eines ist klar,

nur eine einzige Erde stellt sich für uns dar

 

 

Juli 2012

Uns überdenken

Noch ist es düster, früh am Morgen,

ein neuer Tag, geborgen

durch den Schöpfer, der uns Zeit zur Verfügung stellt,

nur so lange es ihm gefällt.

Wir sollten sie nutzen, Neues entdecken,

Faszination für schöne Dinge wecken,

unsre Erde respektieren, sie lieben lernen,

nicht alles zerstören, durch schlechtes Handeln anderes Leben entfernen.

Wir, ach so toll und großartig uns glauben

viele Wesen ihres Raumes berauben.

Es ist nicht weise, schon gar nicht groß,

versetzen uns damit zum Aus einen Stoß.

Lasst die zu im Herzen, die Freude,

etwas Demut für die Zukunft, schon jetzt und heute.


Juni 2012

Halt inne

Es rennt und rennt durch Land und Zeit,

im Gepäck, wie's scheint, die Ewigkeit,

doch hör', was sagt ihm dies Gedicht,

so, nämlich ist es nicht,

drum halt inne, genieß' den Augenblick,

sieh an die Natur, wie ist sie schick

beachte ihre Vielfalt, ihre Farbenpracht,

jetzt trägt sie ihre liebliche Sommertracht,

will Dir so viel Kraft und Wellness geben,

lass' Dich drauf ein, nur ein paar Minuten

und fühle das Geheimnis wahrer Zufriedenheit im Leben

 

 

 

Mai 2012

Licht und Schatten

Ein Auf und Ab

viel Bewegung

und manchmal

in Stille verweilen

klar sehen können

oder auch nicht

mal hart am Wind

mal mit den Wellen treiben

ob mit Tränen, ob mit Lachen

es ist unser Weg

unsere Kraft des Lebens